Wir sind der Hag Kondwiramur im Deutschen Pfadfinderbund, eine Gruppe aus 30 Mädchen und Frauen, die bereits seit 25 Jahren besteht. Wir treffen uns wöchentlich in den Gilden zum Heimabend, gehen gemeinsam auf Fahrten und Lager, lachen, singen, wandern, spielen, kochen nach einem langen Tag über dem Feuer, riechen morgens die frische Waldluft, genießen den Wind in den Haaren und die Gemeinschaft unserer Gruppe.
Zurzeit gibt es zwei Gilden, die sich im Süden Berlins - in Lichtenrade und in Steglitz - treffen. Ab Januar wird es zudem eine neue Gilde in Steglitz geben, die offen für alle interessierten Mädchen ist. Wenn du Lust bekommen hast: melde dich gerne bei unserer Hagführerin oder den Gildenführerinnen!

 

Pfadfinderin zu sein bedeutet für uns mit offenen Augen und Herz durch die Welt und mit Spaß und Leichtigkeit auf Heimabende und Fahrten zu gehen. Wir wachsen in unseren Gilden und als Hag zusammen, stehen füreinander ein und stärken uns. Wir gehen einmal im Jahr im Sommer für ca. zwei Wochen auf Großfahrt - manchmal in Deutschland, manchmal geht es aber auch nach Schweden, Frankreich oder in die Pyrenäen. Dazu gibt es immer wieder kleine Fahrten und Lager. Wir feiern mit anderen Pfadfiner*innen gemeinsam die Sommer- und die Wintersonnenwende und alle zwei Jahre gibt es ein großes Bundeslager. Auf den Heimabend ist Zeit zum entdecken, basteln und spielen. Außerdem werden dort Techniken erlernt, wie etwa Kothen aufbauen, Feuer machen oder auch Gitarre spielen. Wir lösen uns dabei immer wieder vom Alltag und von dem Gewohnten, wozu auch gehört z.B. das Smarphone ganz bewusst zu hause zu lassen.

Die Namen unseres Hages und der Gilden entstammen alle aus der Artussage, deshalb findet ihr unter den Informationen über unsere Gruppe jeweils kurze Beschreibungen über die Personen, die sie in der Geschichte verkörpern.

 

 

 

Kondwiramur in der Artussage

 

Kondwiramur (Conduir-Amour), Tochter von König Tampenteire und Guinloyé; die schöne Königin von Pelrapeire heiratet Parzival nachdem dieser die ihre Hauptstadt belagernden Gegner bezwang. Während Parzival nach einigen Monaten des süßen Nichtstuns wieder auf Abenteuer auszieht, wird sie Mutter der Zwillinge Lohengrin und Kardeiß; während Parzivals Zeit des Zweifels wartete sie lange, ungewiss seiner gesunden Wiederkehr. Gern folgt sie ihm, der Berufung des Grals entsprechend, mit Lohengrin auf die Gralsburg. Der Knabe Kardeiß wird als König der weltlichen Reiche des Paares gekrönt.